POWERbreathe IMT Atemtrainer im Test

Stärker atmen, besser regenerieren? Der POWERbreathe Plus (IMT) mit Smart Adapter im Langzeittest

Beim Sport achten wir auf vieles: Kraft, Ausdauer, Technik, Ernährung, Schlaf. Einen Muskel trainieren dagegen die wenigsten gezielt, obwohl er bei jeder Belastung mitarbeitet: das Zwerchfell, unterstützt von der Atemhilfsmuskulatur. Mir ist das spätestens bei langen Badminton-Abenden und intensiven Hyrox-Einheiten klar geworden. Wenn nach einem schnellen Ballwechsel oder einer harten Station die Atmung zum limitierenden Faktor wird, hilft auch die beste Beinarbeit wenig.

Genau hier setzt das inspiratorische Muskeltraining (IMT) an. Die Idee ist simpel: So wie man den Bizeps mit Gewichten trainiert, atmet man beim IMT gegen einen einstellbaren Widerstand ein und kräftigt so die Muskulatur, die für das Einatmen zuständig ist. Eines der bekanntesten Geräte dafür ist der POWERbreathe Plus, ein kompakter, mechanischer Atemtrainer mit kalibrierter Feder und elf Widerstandsstufen.

POWERbreathe IMT Atemtrainer im Test

Ich wollte es aber nicht beim Training nach Gefühl belassen. Deshalb nutze ich den POWERbreathe Plus zusammen mit dem Smart Adapter, der jeden Atemzug per Bluetooth an die ActiBreathe-App überträgt und den Fortschritt aufzeichnet. Zusätzlich läuft mein Whoop mit, denn mich interessiert eine Frage ganz besonders: Wirkt sich Atemtraining messbar auf meine Regeneration aus, also auf HRV, Ruhepuls, Atemfrequenz und Recovery?


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Ich trainiere mehrmals pro Woche, habe bei Stufe 0 begonnen und bin inzwischen auf Stufe 2 angekommen. In diesem Testbericht zeige ich, wie sich der POWERbreathe Plus im Alltag schlägt, was der Smart Adapter wirklich bringt, was die Daten aus App und Whoop verraten und für wen sich die Investition lohnt.

Was ist inspiratorisches Muskeltraining (IMT)?

Inspiratorisches Muskeltraining, kurz IMT, ist gezieltes Krafttraining für die Muskeln, die wir zum Einatmen brauchen. Der wichtigste davon ist das Zwerchfell, unterstützt von den äußeren Zwischenrippenmuskeln und der Atemhilfsmuskulatur an Hals und Brustkorb. Diese Muskeln arbeiten ununterbrochen, bei Ruhe kaum spürbar, unter Belastung aber auf Hochtouren.

Das Prinzip: Widerstand wie beim Hanteltraining

Die Logik ist dieselbe wie im Kraftraum: Ein Muskel wird stärker, wenn er gegen einen Widerstand arbeiten muss. Beim IMT atmet man durch ein Gerät ein, das dem Luftstrom einen definierten Widerstand entgegensetzt. Beim POWERbreathe Plus sorgt dafür eine kalibrierte Feder, die sich über ein Drehrad in mehreren Stufen einstellen lässt. Das Ausatmen erfolgt dagegen ohne Widerstand.

POWERbreathe IMT Atemtrainer im Test

Typisch sind kurze, intensive Einheiten: etwa 30 kräftige, tiefe Atemzüge, ein- bis zweimal täglich. Steigt die Kraft, wird die Stufe schrittweise erhöht, genau wie man beim Krafttraining das Gewicht anpasst. Wichtig ist dabei nicht nur die Kraft, sondern auch die Technik: zügig und vollständig einatmen, entspannt und langsam ausatmen.

Warum das für Sportler interessant ist

Unter hoher Belastung kann die Atemmuskulatur selbst ermüden. Der Körper reagiert darauf, indem er mehr Blut zur Atemmuskulatur umleitet, das dann in Armen und Beinen fehlt. Eine kräftigere, ausdauerndere Atemmuskulatur ermüdet später, die Atmung fühlt sich bei gleicher Belastung leichter an, und es bleibt mehr Reserve für die eigentliche Leistung. Gerade bei intervallartigen Sportarten wie Badminton oder Hyrox, bei denen kurze Maximalbelastungen und schnelle Erholungsphasen wechseln, ist das ein spannender Ansatz.

IMT und EMT: Einatmen vs. Ausatmen

Neben IMT gibt es das exspiratorische Muskeltraining (EMT), bei dem gegen einen Widerstand ausgeatmet wird. POWERbreathe bietet dafür den EX1 an. Während IMT vor allem Ausdauersportler und Menschen mit Atemnot unter Belastung anspricht, profitieren vom EMT besonders Sänger, Bläser und alle, die kraftvoll und kontrolliert ausatmen müssen. Beide Geräte lassen sich kombinieren und sind mit dem Smart Adapter kompatibel. In diesem Test konzentriere ich mich auf das Einatemtraining mit dem POWERbreathe Plus.

Für wen eignet sich IMT?

  • Sportler aus Ausdauer-, Mannschafts- und Rückschlagsportarten, die ihre Belastbarkeit und Erholung verbessern wollen
  • Musiker und Sänger für mehr Atemkontrolle (hier meist ergänzt durch EMT)
  • Menschen mit eingeschränkter Atmung, etwa bei Atemwegserkrankungen oder nach längeren Krankheitsphasen (hier aber unbedingt in Absprache mit Arzt oder Physiotherapeut)
  • Ältere Menschen, die ihre Atemmuskulatur im Alltag stärken möchten

IMT ist ein Trainingsgerät, kein Medizinprodukt zur Selbstbehandlung. Wer gesundheitliche Beschwerden hat, sollte das Training vorher ärztlich abklären lassen.

POWERbreathe IMT Atemtrainer im Test

Der POWERbreathe Plus im Überblick

Der POWERbreathe Plus ist der Klassiker unter den mechanischen Atemtrainern des britischen Herstellers. Er kommt ohne Elektronik, Display oder Akku aus und setzt auf ein bewährtes Prinzip. Eine kalibrierte Feder im Inneren erzeugt beim Einatmen einen Widerstand, den man über ein Drehrad einstellt.

Die Varianten: leicht, mittel, hoch

Den POWERbreathe Plus gibt es in mehreren Ausführungen, die sich vor allem im Widerstandsbereich unterscheiden:

  • Wellness (leicht): für Einsteiger, ältere Menschen und alle mit eher geringer Atemkraft
  • Fitness (mittel): für sportlich aktive Menschen und Freizeitsportler
  • Sport (hoch): für ambitionierte Sportler mit bereits kräftiger Atemmuskulatur
  • Medic: für den Einsatz bei Atemwegsproblemen, idealerweise in Absprache mit Arzt oder Therapeut

Zusätzlich gibt es einige Varianten in unterschiedlichen Farben, etwa Schwarz oder Pink. Technisch ändert sich dadurch nichts. Ich habe mich für die Variante mit mittlerem Widerstand entschieden, weil ich als Sportler einen Spielraum nach oben haben wollte, aber trotzdem sauber bei Stufe 0 einsteigen wollte. Zusätzlich hat mir das Vertriebsteam mit ihrer umfassenden Erfahrung dazu geraten.

POWERbreathe IMT Atemtrainer im Test

Mechanik und Widerstandsstufen

Der Widerstand lässt sich in 11 Stufen von 0 bis 10 einstellen. Das Drehrad an der Unterseite zeigt die aktuelle Stufe gut ablesbar an, und die Verstellung funktioniert ohne Werkzeug.  Stufe 0 beim leichten Modell ist nicht dasselbe wie Stufe 0 beim Sportmodell. Die Stufen sind immer relativ zum Widerstandsbereich der jeweiligen Variante zu verstehen. Und der Widerstand ist schon enorm. Wer auf dem Leistungsniveau noch bei Stufe 1 oder 2 liegt, sollte mal probieren bei Stufe 10 ein Atemzug zu nehmen um zu testen, wie stark der Widerstand ist.

Der Vorteil des mechanischen Aufbaus liegt auf der Hand. Der Plus ist immer einsatzbereit, braucht keinen Strom und keine App. Der Nachteil ist ebenso klar. Ohne Smart Adapter weiß man nicht, wie kräftig man tatsächlich atmet.

POWERbreathe IMT Atemtraining mit Nasenklammer

Verarbeitung und Handhabung

Das Gerät ist kompakt genug, um es in der Sporttasche oder im Handgepäck mitzunehmen. Zum Training gehört eine Nasenklemme, damit beim Einatmen keine Luft an der Feder vorbei durch die Nase strömt. Anfangs ist das etwas gewöhnungsbedürftig, nach ein paar Einheiten aber selbstverständlich. Das Gerät besteht komplett aus Plastik und an der ein oder anderen Stelle fühlt es auch so an. Es ist leicht und handlich, das Verstellen der Feder mit dem Drehrad ist hin und wieder hakelig. Alles in allem ist die Bedienung aber in Ordnung. Und dafür ist der Atemtrainer schön leicht.

Reinigung und Hygiene

Das Mundstück lässt sich abnehmen und mit Wasser abspülen. Für eine gründlichere Reinigung liefert der Hersteller Reinigungstabletten mit, die es auch einzeln nachzukaufen gibt. Ich spüle das Mundstück nach jeder Reinigung ab, der gesamte Atemtrainer wird regelmäßig, mindestens einmal pro Woche mit Wasser komplett gereinigt. Das macht nicht nur aus hygienischen Gründen Sinn. Es kann sein, dass Speichel im Gerät zurückbleibt und das Ventil sich nicht mehr öffnet.

Der Smart Adapter: Aus mechanisch wird digital

Der größte Schwachpunkt eines rein mechanischen Atemtrainers ist fehlendes Feedback. Man stellt eine Stufe ein, atmet 30-mal kräftig ein und hofft, dass man es richtig gemacht hat. Ob ein Atemzug wirklich kräftig war, ob die Leistung über die Einheit abfällt oder ob man sich von Woche zu Woche verbessert, bleibt Gefühlssache. Genau hier setzt der POWERbreathe Smart Adapter an.

POWERbreathe IMT Atemtraining mit Smart Adapter

Aufstecken, koppeln, loslegen

Der Adapter wird zwischen Mundstück und POWERbreathe Plus gesteckt und verbindet sich per Bluetooth mit der kostenlosen ActiBreathe-App. Die Kopplung ist nur einmal nötig, danach erkennt die App den Adapter automatisch. Die App gibt es für iOS und Android. Geladen wird der Adapter per USB-Kabel, einen Einschalter gibt es, einen Ausschalter nicht. Nach drei Minuten ohne Nutzung schaltet der Adapter sich selbst ab. Die Einrichtung lief problemlos, der Akku muss sehr selten geladen werden. Ich trainiere bereits seit einigen Wochen mit einer Ladung.

POWERbreathe IMT Atemtraining mit Smart Adapter

Die Funktionen im Überblick

  • Atemkrafttest: Zum Start misst die App die aktuelle Kraft der Atemmuskulatur. Daraus wird ein persönlicher Trainingsplan abgeleitet.
  • Live-Anzeige: Während der Einheit zeigt das Smartphone jeden Atemzug in Echtzeit. Man sieht sofort, ob ein Zug kräftig genug war oder ob die Leistung nachlässt.
  • Auswertung und Verlauf: Nach jeder Einheit gibt es eine Zusammenfassung, über Tage, Wochen und Monate entsteht eine Fortschrittskurve.
  • Teststecker: Auch ohne den Plus lässt sich mit dem beiliegenden Teststecker ein Atemkrafttest durchführen.
  • Ein- und Ausatmung getrennt: Mit dem Plus wird die Einatmung trainiert, mit dem EX1 die Ausatmung. Der Adapter funktioniert mit beiden Geräten.

Das funktioniert in der Praxis gut und das Feedback in der App zeigt direkt, ob man es geschafft hat das Ventil zu öffnen und die Haltezeit.

POWERbreathe IMT Atemtraining mit Smart Adapter

Werte schwanken anfangs, und das ist normal

Wer zum ersten Mal mit dem Adapter trainiert, wird feststellen, dass die Werte von Einheit zu Einheit teils deutlich schwanken. Laut Hersteller ist das typisch: Mit voller Kraft gegen einen Widerstand einzuatmen, erfordert Übung, und auch Tagesform und Stimmung spielen eine Rolle. Mit der Zeit werden die Werte gleichmäßiger. Man merkt aber auch schnell, wenn man das Training schleifen lässt. Im Urlaub habe ich eine Trainingspause eingegelegt und da kann man deutlich nachvollziehen, wie die Leistung abfällt.

Der Adapter ist nicht wasserfest und darf nicht abgespült werden. Gereinigt wird er bei geschlossener USB-Abdeckung mit den beiliegenden Reinigungstüchern, das Mundstück dagegen wird nach jeder Einheit abgenommen und gespült. Aus hygienischen Gründen sollte jeder seinen eigenen Adapter nutzen.

POWERbreathe IMT Atemtraining

Preis-Leistung des Adapters

Mit 315 € kostet der Smart Adapter rund das Vierfache des POWERbreathe Plus. Das ist ein stolzer Aufpreis für ein Zubehörteil. Im Vergleich zur K-Serie (ab 565 €) ist die Kombination aus Plus und Adapter aber der günstigere Weg zum datenbasierten Training. Wer ohnehin schon einen Plus besitzt, steigt mit dem Adapter am preiswertesten ein.

Für mich macht das Training nur mit dem Adapter wirklich Sinn, da ich direktes Feedback bekomme. Wer bereits Profi im Atemtraining ist, benötigt das ggf. nicht. Aber als Neueinsteiger ist das direkte Feedback mit der Auswertung für mich enorm wichtig.

Mein Trainingsalltag

Ein Atemtrainer bringt nur etwas, wenn man ihn regelmäßig nutzt. Deshalb war mir von Anfang an wichtig, dass sich das Training ohne großen Aufwand in meine ohnehin volle Sportwoche einfügt. Neben Badminton, Hyrox-Training, Laufen und Krafttraining sollte das Atemtraining kein weiterer Termin sein, sondern eine kurze Routine, die nebenbei läuft.

Eine Einheit dauert nur wenige Minuten. Ich setze die Nasenklemme auf, verbinde den Smart Adapter mit der App und starte die Session. Dann folgen 30 kräftige Atemzüge: schnell und vollständig durch das Gerät einatmen, anschließend langsam und entspannt ausatmen. Die App zeigt mir dabei jeden Atemzug als Kurve, sodass ich sofort sehe, ob ich wirklich mit voller Kraft gearbeitet habe oder nachlasse. Ich mache das meistens am Abend vor dem Schlafen. Ich bin aktuell bei Stufe 2, gestartet bin ich mit Stufe 0. Von Stufe 0 auf 1 konnte ich ziemlich schnell wechseln, der Wechsel auf Stufe 2 hat schon einige Wochen gebraucht.

POWERbreathe IMT Atemtraining mit Whoop

Die Daten: Was App und Whoop zeigen

Zur Aufzeichnung habe ich zwei Datenquellen parallel genutzt: die ActiBreathe-App für die direkte Leistung der Atemmuskulatur und mein Whoop für die Frage, ob sich das Training auf Regeneration und Schlaf auswirkt.

Damit die Daten aussagekräftig sind, habe ich vorab ein paar Regeln festgelegt:

  • Ausgangswerte (Baseline): Als Vergleichsbasis dienen meine Whoop-Durchschnittswerte aus den Wochen vor dem ersten Atemtraining.
  • Messzeitraum: Ausgewertet habe ich den Zeitraum seit dem Trainingsstart, hier werden auch noch weitere Daten benötigt. Bislang habe ich noch keine Aussagekraft.
  • Gleiche Bedingungen: Mein übriges Training (Badminton, Hyrox, Laufen, Kraft) lief im gleichen Umfang weiter.
  • Dokumentation: Die Atemtrainings-Einheiten habe ich in Whoop als Aktivität erfasst, um Tage mit und ohne Atemtraining vergleichen zu können.

So verlockend es ist, jede positive Veränderung dem POWERbreathe zuzuschreiben: Ehrlicherweise muss man die Daten vorsichtig interpretieren. Whoop-Werte werden von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Trainingslast, Schlafdauer, Stress, Alkohol, Ernährung, Infekte und sogar die Jahreszeit. Ein einzelner Selbstversuch ohne Kontrollgruppe kann keinen Ursache-Wirkungs-Beweis liefern. Für mich ist noch kein klarer Vorteil erkennbar, die Datenmenge ist allerdings auch noch zu gering. Meine Aufzeichnungen zeigen aktuell:

  • 11 Atemübungen an 10 Tagen, meist etwa 3–6 Minuten.
  • Durchschnittliche Recovery am Folgemorgen: 66,4 % nach Atemübungen, gegenüber 71,9 % ohne protokollierte Atemübung am Vortag.
  • Das beweist nicht, dass Atemübungen die Erholung verschlechtern. Der Vergleich berücksichtigt weder Trainingsbelastung noch Schlaf oder ob ich gerade an ohnehin stressigen Tagen Atemübungen mache.

Wenn ich nun hoch belastete Tage vergleiche, die einen Strain von 14 Tagen habe, sieht die Datenlage anders aus. Die Recovery an Tagen mit Atemübungen liegt 8.2% höher.

POWERbreathe IMT Atemtrainer im Test

Atemtraining und die Effekte im Sport

Daten sind das eine. Am Ende zählt für mich aber, ob sich das Atemtraining dort bemerkbar macht, wo die Atmung wirklich gefordert ist: auf dem Badmintonfeld, bei Hyrox-Einheiten und beim Laufen.

Badminton: Ballwechsel, Sprints, Erholung

Badminton ist ein Paradebeispiel für intervallartige Belastung. Explosive Antritte, Sprungsmashes und lange Ballwechsel wechseln sich mit kurzen Pausen zwischen den Punkten ab. Entscheidend ist hier nicht nur, wie lange man durchhält, sondern wie schnell sich die Atmung zwischen zwei Ballwechseln wieder beruhigt.

Es ist schwer zu beurteilen, aber ich habe schon das Gefühl, das ich nach langen Ballwechseln schneller wieder zu Atem komme und im dritten Satz immer noch genug Luft habe.

Hyrox: Laufen unter Vorbelastung

Bei Hyrox wechseln sich Laufabschnitte mit funktionellen Stationen wie Rudern, Sled Push, Burpee Broad Jumps oder Wall Balls ab. Gerade nach kraftintensiven Stationen kommt man oft mit hoher Atemfrequenz in den nächsten Lauf. Genau in diesen Übergängen sehe ich das größte Potenzial für ein gezieltes Atemtraining.

Laufen: gleichmäßiger Rhythmus

Beim Laufen achte ich vor allem auf das subjektive Belastungsempfinden bei gleichem Tempo. Und hier merke ich am ehesten, dass ich besser atmen kann. Mein Atmen bei den Laufeinheiten hat sich sogar leicht verändert.

Aber ehrlich gesagt sind die Effekte im Sport schwerer zu greifen als die Werte in der App. Ob ich nach einem langen Ballwechsel schneller wieder zu Atem komme, lässt sich kaum sauber messen, und Tagesform, Gegner und Trainingsstand spielen immer mit.

Unabhängig von messbarer Leistung hat mir das Training etwas anderes gebracht: Ich achte im Sport viel bewusster auf meine Atmung. Das allein ist für mich schon ein Gewinn, auch wenn er sich in keiner Statistik zeigt.

Mein Fazit zum POWERbreathe Plus mit Smart Adapter

Der POWERbreathe Plus ist ein unspektakuläres Gerät, und genau das ist seine Stärke. Keine komplizierte Technik, keine lange Einarbeitung, kein großer Zeitaufwand. Ein paar Minuten am Tag, mehrmals pro Woche, reichen aus um die Atemmuskulatur gezielt zu trainieren. Dass die Methode funktioniert, zeigt mir vor allem die Entwicklung in der App: Von Stufe 0 bin ich inzwischen auf Stufe 2 angekommen, und meine gemessene Atemkraft hat sich gesteigert.

Der Smart Adapter macht aus dem einfachen Trainer ein Werkzeug, mit dem ich wirklich gerne arbeite. Die Live-Kurve sorgt dafür, dass jeder Atemzug zählt, und der Verlauf macht Fortschritte sichtbar, die sonst im Alltag untergehen würden. Allerdings ist er mit 315 € deutlich teurer als der Trainer selbst, und das sollte man ehrlich für sich selbst einpreisen.

Bei der Frage, ob sich das Atemtraining auf meine Regeneration auswirkt, bin ich bewusst vorsichtig. Eine positive Tendenz ist erkennbar, aber die Datenlage noch zu gering bei mir. Im Sport selbst bemerke ich vor allem eine bewusstere Atmung und etwas schnellere Erholung zwischen intensiven Phasen.

Für wen lohnt sich welches Setup?

  • Nur POWERbreathe Plus: Für alle, die günstig ins Atemmuskeltraining einsteigen wollen und kein Problem damit haben, nach Gefühl zu trainieren.
  • Plus + Smart Adapter: Für Sportler und Technikfans, die ihren Fortschritt messen wollen und mehr Motivation durch Daten brauchen. Die Kombination ist auch deutlich günstiger als ein Gerät der teureren K-Serie.
  • Smart Adapter Set mit Plus und EX1: Für alle, die zusätzlich die Ausatmung trainieren möchten, etwa Sänger, Musiker oder Sportler mit Fokus auf vollständige Atemkontrolle.

Weitere Details findet ihr unter www.powerbreathe.de

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