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Whoop im HYROX-Training: Smarte Belastungssteuerung für das Workout

Wer schon einmal ein HYROX-Workout absolviert hat, weiß wie sehr man ins Schwitzen und an seine Belastungsgrenze kommt. Dieser Sport kann einen an seine Grenzen bringen. Die Kombination aus Laufen und funktionellen Kraftübungen wie Schlittenziehen, Ausfallschritten oder Wall Balls bringt den Puls an den Anschlag. Doch wie steuert man so ein intensives Training, ohne im Übertraining zu landen?

Ich nutze Whoop jetzt seit 6 Monaten in meiner Vorbereitung und zeige dir in diesem Praxisbericht, wie ich meine Einheiten tracke, welche Strain-Werte (Belastung) dabei entstehen und warum ich das spezielle Kraftsport-Feature von Whoop hier bewusst ignoriere. Für die Laufeinheiten nutze ich zusätzlich die Garmin Fenix 8, um konkret in den jeweiligen Zonen zu trainieren und diese im Blick zu behalten.


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Garmin Fenix 8 und Whoop im Test

Wie ich HYROX mit Whoop tracke: „Funktionelles Training“ statt Strength Trainer

Whoop bietet seit einiger Zeit den sogenannten „Strength Trainer“ an, mit dem man Kraftübungen und Gewichte manuell erfassen kann, um den muskulären Strain zu messen. Klingt für HYROX auf den ersten Blick perfekt.

In der Praxis habe ich mich jedoch dagegen entschieden. Warum? Beim HYROX-Training ändern sich die Übungen ständig und wir passen die Gewichte oft on the fly während des Workouts an. Jedes Mal das Smartphone in die Hand zu nehmen und Übungen oder Kilos einzutragen, ist im Eifer des Gefechts schlicht zu kompliziert und reißt einen komplett aus dem Trainingsflow. Das ist auch in den sehr kurzen Pausen gar nicht möglich. Zwar kann ich die einzelnen Übungen gesammelt vom Bildschirm abfotografieren und dem KI Coach das Bild vorzeigen. Doch der fragt mich dann nach den einzelnen Gewichten und bei den zahlreichen Übungen im Training, kann ich diese gar nicht mehr aus dem Kopf benennen. Es wäre nur eine Schätzung möglich.

Whoop SuperKnit Armband - Test und Vergleich

Stattdessen nutze ich bei Whoop ganz klassisch die Aktivität „Funktionelles Training“ oder „HIIT“. Das erfasst meine Herzfrequenz kontinuierlich und liefert mir alle relevanten Belastungsdaten, ohne dass ich während des Workouts auch nur einmal aufs Display schauen muss.

Die nackten Zahlen: Strain-Werte aus meinem HYROX-Training

Unser HYROX-Training ist extrem strukturiert. Vielen Dank an Pascal, unserem HYROX Trainer vom Ninfly in Münster. Wir trainieren in verschiedenen Fokus-Bereichen:

  • Power: Fokus auf maximale Kraftübertragung (z. B. Sled Push/Pull, schwere Kettlebells).
  • Engine: Ausdauer- und Cardio-Fokus.
  • Foundation: Die aerobe Basis aufbauen.
  • Complete: Eine komplette Wettkampf-Simulation.

Egal welchen Fokus wir wählen: Eine Trainingseinheit dauert bei uns exakt eine Stunde inkl. ausreichendem Aufwärmtraining. Und in dieser Stunde brennt die Hütte. Doch das Schöne beim HYROX ist ja, das alle in ihrem eigenen Tempo und mit dem entsprechend passendem Gewicht trainieren können.

HYROX Strains mit Whoop

 

Laut Whoop liegt mein Strain-Wert bei diesen Workouts konstant zwischen 13,0 und 16,9. Für ein einstündiges Training ist das ein enorm hoher Wert und zeigt, wie intensiv die Belastung für Beine, Core und Schultern ist. Nach einem solchen Workout signalisiert mir Whoop am Folgetag im Journal und in der Erholungsübersicht (Recovery Score) oft Gelb aber auch sehr häufig Grün. Rot hatte ich bislang nur, wenn ich krank war oder eine sehr kurze Nacht hinter mir hatte. Durch intensives Training zum Glück noch nicht. Die Regenerationsampel ist ein wichtiges Signal, um an diesem Tag den Fokus voll auf Regeneration (Schlaf, Magnesium, lockeres Bewegen) zu legen.

HYROX Strain Entwicklung über die letzten Wochen

In der Vergangenheit hatte ich bereits den Amazfit Helio Strap im HYROX-Test am Arm. Die Hardware war super, aber am Ende fehlte mir bei Amazfit einfach der tiefere Zusammenhang der Daten. Whoop schafft es hier deutlich besser, mir verständlich zu erklären, was die 60 Minuten HYROX-Training mit meinem Körper gemacht haben und welche Eigenschaften aus dem Journal auf meine Regeneration einzahlen.

Fazit: Lohnt sich Whoop für HYROX-Athleten?

Wer HYROX ernsthaft betreibt, muss lernen auf seinen Körper zu hören. Das Whoop-Band liefert dir die nötigen Daten dazu. Durch das displaylose Design stört es weder bei Burpees noch beim Wall-Ball-Werfen. Auch wenn der Strength Trainer für HYROX zu unpraktisch ist, liefert das Tracking über „Funktionelles Training“ hervorragende Anhaltspunkte für die Belastungssteuerung. Sicherlich ist es auch möglich den Körper ohne Wearable einzuschätzen. Aber wer Spaß am Tracking und der Auswertung der Daten hat, bekommt mit Whoop ein tolles Werkzeug. Für mich ist es aktuell das beste Wearable, auch wenn das Abo nicht gerade günstig ist.

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