Archiv der Kategorie: Bikes

Quad Lock – die Smartphone-Halterung für das Fahrrad

Das Fahrrad wird vor allem in der Freizeit als Fortbewegungsmittel genutzt. Lange Fahrten durch die Wälder, rasante Sprints in der Stadt gehören dazu. Der Radtourismus boomt und so steigt auch das Verlangen nach Fahrrad-Apps mit Navigation, Aktivitätsanzeige und Kalorienverbrauch. Darüber hinaus setzt der ein oder andere Pedelec-Anbieter auf das Smartphone. Das Cowboy Bike lässt sich ausschließlich über das Smartphone steuern. Mein Favorit Coboc zeigt über die App Geschwindigkeiten, ermöglicht den Fahrerprofilwechsel und zeigt Leistungsdaten an. Das soll natürlich alles auf den ersten Blick sichtbar sein, sodass das Smartphone zum Cockpit auf dem Fahrrad wird. Eine Halterung muss her.

Quadlock Set für das iPhoneDie üblichen Verdächtigen bringen Silikon ins Spiel und wollen mit Spannung das Smartphone am Lenker halten. Das klappt für gewöhnlich ganz gut, ein sicheres Gefühl bringt das allerdings nicht. Quad Lock setzt auf eine sicherere Lösung. Das Unternehmen aus Australien hat ein Befestigungssystem entwickelt mit dem man sein Smartphone nicht nur am Fahrrad befestigen kann. Auch für das Motorrad oder das Auto gibt es Lösungen. Dazu kommen Lösungen für die Wandmontage, ein Armband zum Joggen und vieles mehr. Alles basiert auf dem gleichen Befestigungssystem.

Im Jahr 2011 ist das Produkt bei Kickstartet gestartet und hat bereits in den ersten 14 Tagen das gewünschte Ziel erreicht. Das System besteht immer aus einer Hülle und einem Gegenstück zur Befestigung. Die Hartplastik-Hülle ist für zahlreiche Mobiltelefone verfügbar, selbst für das neue iPhone 11 wurden bereits Hüllen angekündigt. Auf der Rückseite befindet sich eine Öffnung mit 4 Aussparungen. Hier wird die Hülle in die Halterung gesetzt und durch leichtes Drehen arretiert. Das Smartphone sitzt bombenfest. Es rastet ein und kann nicht von alleine rausfallen. Auch die stärkste Schotterpiste kann der Halterung und dem Smartphone nichts anhaben. Jede Halterung sorgt mit einem Bajonettverschluss für Sicherheit. Dazu kommt eine blaue Hülse oder ein blauer Ring, mit dem man das Smartphone wieder lösen kann. Das Telefon kann sowohl im Hochformat, wie auch im Querformat genutzt werden.

Quad Lock – das Starterset für das iPhone

Das Starterset für das iPhone besteht aus einer Hülle, ähnlich einem Bumper. Dazu kommt eine Befestigung für den Vorbau, ein Regenschutz mit dem Namen Poncho, verschiedene Gummiringe und Kabelbinder. Die Basis lässt sich auf dem Vorbau anbringen und mit Gummiringen befestigen. Sie steht somit immer leicht über dem Vorbau und ist bereit das iPhone aufzunehmen. Wer die Basis dauerhaft am Rad nutzen möchte, sollte auf die Kabelbinder zurückgreifen. Das iPhone wird in die Kunststoffhülle gelegt und kann jetzt an der Basis befestigt werden. Die Kunststoffhülle ist durch die spezielle Aussparung etwas dicker wie ein Bumper von Apple, kann aber im Alltag durchaus mithalten. Sie schützt das Smartphone nicht nur auf dem Rad. Es wird auch ein Regenschutz mitgeliefert, den man über iPhone und Hülle ziehen kann. Wer auch sonst eine Hülle an seinem Smartphone nutzt, wird sich auch sehr gut mit dem Quad Lock Case anfreunden können.

Fester Halt am Lenker

Out Front MountFür das Fahrrad gibt es zusätzlich den „Out Front Mount“. Dies ist eine Schraublösung für Lenker mit ca. 25 und 31 mm Durchmesser. Diese Lösung gefällt mir deutlich besser, da die Halterung am Lenker montiert wird. Die Halterung geht nur minimal über den Lenker hinaus und sieht deutlich dezenter im Vergleich zur Basis aus. Das Smartphone wird eingeklickt und liegt so nicht direkt über dem Vorbau, sondern etwas vor dem Lenker. Das ist eine deutlich angenehmere Position. Bei dieser Lösung schaut eine Lasche neben dem Smartphone raus mit dem sich der Bajonettverschluss lösen lässt. Das ist deutlich eleganter.

Ich habe die Basis an meinem Poison Cyclocrosser montiert und den „Out Front Mount“ an meinem Coboc Ten Torino befestigt. Nach einigen Fahrten bevorzuge ich ganz klar den „Out Front Mount“. Beíde Lösungen geben den gleichen Halt, die Basis steht aber dauerhaft leicht über dem Vorbau. Das ist für mich ein minimaler optischer Nachteil. Vorteil dieser Lösung ist eine schnelle Wechselmöglichkeit. Wer das Fahrrad mal schnell wechselt oder die Halterung am Rad des Partners nutzen möchte, ist hier ohne Werkzeug deutlich schneller. Bei Lösungen funktionieren hervorragend. Die persönliche Vorliebe darf entscheiden.

Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, findet auf der Webseite des Herstellers weitere Informationen rund um die Technik und natürlich auch über die Produkte.

https://www.quadlockcase.eu

tex-lock Fahrradschlösser – leicht, mobil und einfach im Handling

Ich wohne in Münster und fahre wie viele andere Leute dort auch sehr häufig mit dem Fahrrad. Auch in einer Fahrradstadt sind Langfinger nicht weit entfernt und so wurde auch mir schon ein Fahrrad geklaut. Natürlich am Bahnhof, ein Klassiker. Mit einem neuen Rad ziehen auch neue Schlösser ein. Seit Jahren benutze ich schwere Falt- und Kettenschlösser. Gleich zwei Schlösser sollen für die Sicherheit meines Rads garantieren.

tex-lock-eyeletBei der Suche nach einem geeigneten Schloss bin ich auf die üblichen Verdächten gestossen, aber auch auf ein Unternehmen aus Leipzig. Die Texlock GmbH fertigt nach eigenen Aussagen widerstandsfähige Schlösser mit stilsicherem Look. Das ist ein Wunsch, der bei vielen Radfahrern ganz oben auf der Liste steht. Das Schloss soll in erster Linie schön aussehen und zum Fahrrad passen. Die Sicherheit darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Die Lösung kommt aus Leipzig mit dem Fahrradschloss tex-lock. Das textilbasierte Schloss ist robust, sieht nicht nur toll aus, sondern lässt sich sehr flexibel am Fahrrad anbringen. Es steht sogar in unterschiedlichen Farben und Längen zur Verfügung. Es gibt das Modell „tex—lock eyelet“ und das „tex—lock mate“. Letzteres ist in Verbindung mit einem Rahmenschloss nutzbar.

tex-lock – robuste Fasern sorgen für Sicherheit

Die Fahrradschlösser sind durch robuste Fasern sehr flexibel. Dadurch lässt sich das Fahrrad nicht nur gut „anketten“. Auch das Verstauen am Fahrrad ist unkompliziert möglich. Alle tex-lock Schlösser bestehen aus Hightech-Fasern. Die robusten Fasern sind mehrlagig angelegt und werden auch in der Raumfahrt und Automobilindustrie eingesetzt. Der innere Kern besteht aus gehärtetem Material. In der Kombination sollen Angriffe mit Bolzenschneider, Feuer oder Säge möglichst lang abgewehrt werden. Die gesamte „tex—lock eyelet“-Serie wurde kürzlich auch mit einer ART-2-Zertifizierung ausgestattet. Schlösser in dieser Kategorie werden umfassend auf die mechanische Sicherheit getestet. Die Stiftung ART empfiehlt die Kategorie 2 als Mindestanforderung für Fahrräder. Das „tex—lock eyelet“ Schloss besteht aus mehreren Schichten. Jede Schnitt erfüllt eine Funktion. Der gehärtete Metallkern dient als Sägeschutz. Durch spezielle Molekularstrukturen sollen Klingen und Bolzenschneider abgewehrt werden. Die Fasern sind Hitzebeständig und halten Feuer ab. Und der Stoffüberzug sorgt für die passende Optik. Das Schloss wurde gerade in Version 2.0 veröffentlich. Hier wurde die Sägeresistenz noch mal deutlich verbessert.

tex-lock X-LockDurch die Zusammenstellung der Materialien ist das Schloss im Vergleich zu Stahlschlössern deutlich leichter. Es gibt drei unterschiedliche Längen. Edition Small hat eine Länge von 80cm, Medium liegt bei 120cm und Large bei 160cm. Damit lassen sich sowohl das Alltagsrad, über Renner bin hin zum Lastenrad sicher anschließen. Bei der mittleren Länge fällt ein Gewicht von 1050 Gramm an. Jedes Schloss besteht aus einem tex-lock Seil und einem Verschluss. Es handelt sich dabei um ein kleines Bügelschloss mit dem Namen „mini U-Lock“. Dies wiegt auch noch mal 460 Gramm und hat einen Bügeldurchmesser von 12mm. Verschlossen wird der Bügel mit einem Scheibendrehzylinder. Unter der Bezeichnung X-Lock wird ein größeres Bügelschloss vertrieben, das sich beispielsweise direkt am Hinterrad inkl. Rahmen anbringen lässt. Es wiegt 640 Gramm und hat eine Bügellänge von 14cm.

Das „tex—lock eyelet“ am Fahrrad – Transport und Sicherung

Das Schloss ist wirklich sehr flexibel und lässt sich daher problemlos am Fahrrad anbringen und transportieren. Durch das weiche Material muss man keine Angst vor Kratzern oder Lackschäden haben. Ich habe es einfach um die Sattelstütze gewickelt und mit dem Bügelschloss an den Sattelstreben befestigt. Das hält problemlos. Optional lässt sich eine Sattelhalterung bestellen, an der man das Schloss befestigen kann. Es kann aber auch einfach quer über die Schulter gelegt werden. 

Die wirklichen Stärken der Flexibilität spielt das tex-lock in der Praxis aus. Das Seil ist so flexibel, das es sich eigentlich überall befestigen lässt. An beiden Enden sind Ösen aus Metall angebracht, sodass das Schloss mehrfach am Rahmen und externen Gegenständen befestigt werden kann. Es reicht, wenn man das Seil einmal um den Gegenstand wickelt und am Ende mit dem Bügelschloss am Fahrradrahmen befestigt. Das hat mir sehr gefallen. 

Durch die vielfältigen Farben passt das Schloss zu allen Rädern. Aktuell gibt es eine Sonderedition in Pink. Darüber hinaus gibt es das Schloss in den Farben schwarz, grau, gold oder orange.

Mir gefällt das Schloss und das vor allem das Handling im Alltag. Es lässt sich sehr bequem nutzen und verstauen. Dazu ist es leichter wie die schweren Kettenschlösser. Ich hoffe es sichert mein Fahrrad für eine sehr lange Zeit. Wer sich selbst einen Überblick verschaffen möchte, findet alle Editionen direkt auf der Herstellerwebseite: https://www.tex-lock.com/

Durch Radfahren den Rücken stärken – Fast alles Einstellungssache

Der beste Weg, um Rückenschmerzen vorzubeugen, ist eine gut trainierte Muskulatur entlang der Wirbelsäule. Bewegung ist also der Schlüssel zu einem schmerzfreien Alltag und insbesondere Radfahren ist gut geeignet, um den Rücken zu stärken. Die wichtigste Voraussetzung für rückengerechtes Radeln: Das Fahrrad muss richtig eingestellt sein. Durch Radfahren den Rücken stärken – Fast alles Einstellungssache weiterlesen

ABUS wird Helmsponsor des Profi-Radteams Bora-Argon 18

ABUS, Spezialist für Mobile Sicherheit, wird ab der nächsten Saison offizieller Technical Partner des UCI Professional Continental Teams Bora-Argon 18. Im Rahmen dieser Partnerschaft stattet ABUS die Profi-Rennfahrer mit dem offiziellen Teamhelm aus – eine Sonderausführung des Top-Rennradhelms Tec-Tical Pro v.2. Darüber hinaus wird der Sicherheitsexperte das Profiteam mit mechanischen und elektronischen Sicherungssystemen für das Equipment in den Teamfahrzeugen sowie am Teamheadquarter unterstützen. ABUS wird Helmsponsor des Profi-Radteams Bora-Argon 18 weiterlesen

Eurobike: Neuheiten rund ums Fahrrad 2015

Bei der Recherche nach den Trends und Themen der Fahrradsaison 2015 lohnt ein Blick auf das Zubehör: Die Produkte rund ums Fahrrad sind oft echte Trendindikatoren. Der pressedienst-fahrrad hat sich im Vorfeld der Weltleitmesse Eurobike in den Teileregalen umgeschaut und eine kleine Auswahl brandneuer Produkte zusammengestellt, die für die kommenden Fahrradthemen stehen. Eurobike: Neuheiten rund ums Fahrrad 2015 weiterlesen

Carbonräder nach Maß in der Hauptstadt

Bevor die Industrialisierung des Fahrradbaus Einzug gehalten hat, war der Fahrrad-Rahmenbau ein Stück Handwerkskunst mit viel Liebe zum Detail. Während mittlerweile Millionen Fahrradrahmen meist aus asiatischen Fabriken den Weltmarkt abdecken, hat sich in Europa dennoch eine kleine aber feine Rahmenbau-Tradition halten können. Einer der Altmeister der italienischen Rahmenbau-Schule ist Mauro Sannino, der seit mehr als 50 Jahren maßgeschneiderte Rahmen in kleinen Auflagen aber auf allerhöchstem Niveau produziert. Carbonräder nach Maß in der Hauptstadt weiterlesen