Ich liebe klassische Uhren und trage daher im Alltag auch keine Smartwatch. Dazu kommt, dass das ständige Vibrieren am Handgelenk nervt. In meinem Alltag setze ich lieber auf Ruhe am Handgelenk und tracke meine Basisdaten ohnehin schon sehr zufriedenstellend mit meinem Amazfit Helio Strap.
Aber wenn es um den Sport geht, sieht die Sache plötzlich ganz anders aus. Auf dem Badminton-Court, beim Hyrox-Training und auch im Gym finde ich genaues Tracking, Pulsdaten und die Auswertung meiner Leistung dann doch sehr gut.

Genau für diesen Zweck ist die Amazfit T-Rex 3 Pro in der 44-mm-Version bei mir eingezogen. Ich wollte eine robuste, verlässliche Uhr, die ausschließlich für den Sport da ist. Sämtliche Smart-Funktionen, Benachrichtigungen und Anrufe habe ich in der App direkt deaktiviert und die Verbindung zum Smartphone auf das absolute Minimum reduziert. Keine Ablenkung, nur reiner Fokus auf das Training. Das Setup war nicht sofort perfekt. Das originale Armband hat mich schon nach den ersten schweißtreibenden Einheiten genervt, weil es anfing zu jucken. Ich bin daher recht schnell auf ein bequemes Loop-Armband aus dem Zweitmarkt umgestiegen.

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Der erste Eindruck & das Armband-Problem
Die 44mm-Version wirkt an meinem Handgelenk angenehm kompakt. Sie bringt aber genau die Robustheit mit, die ich für einen harten Hyrox-Durchlauf oder das Hanteltraining brauche. Sie ist kein filigranes Schmuckstück. Im Alltag könnte sie zu sportlich wirken. Ich habe mich übrigens für die 44mm Version entschieden, weil die 48mm Version noch schwerer ist. Gerade für das Badmintonspiel auf dem Court sollte die Uhr nicht zu schwer sein. Das Display ist scharf und lässt sich auch beim flüchtigen Blick während eines schnellen Badminton-Matches super ablesen. Es sei denn es ist durch Fingerabdrücke verschmiert.
Das ist ein Schwachpunkt der Uhr. Das Display ist ziemlich empfindlich und Finger hinterlassen ordentliche Fettspuren auf dem Display. Das Original-Armband hat mir ebenfalls nicht gefallen.

Vorweg, das mitgelieferte Band ist nicht per se schlecht, es fühlt sich gut auf der Haut an. Aber meine Haut fing nach kurzer Zeit an zu jucken. Beim intensiven Sport-Einsatz sogar noch mehr. Sobald der Schweiß beim Krafttraining oder den anstrengenden Ballwechseln auf dem Court anfing zu fließen, staute sich die Feuchtigkeit unter dem Material und es juckte immer leicht. Daher bin ich auf ein Loop-Armband aus dem Zweitmarkt umgestiegen.
Wie leicht lässt sich das Armband wechseln?
Die Armbänder verfügen auf der Unterseite über einen simplen, kleinen Schiebemechanismus. Man greift einfach mit dem Fingernagel in den kleinen Hebel auf der Unterseite des Bandes und zieht ihn kurz zurück. Dadurch zieht sich der kleine Haltestift im Inneren ein und das Band löst sich ohne jeden Kraftaufwand aus dem Gehäuse. Das neue Band wird einfach an einer Seite leicht schräg angesetzt, man zieht den Hebel wieder zurück und drückt es rein. Das Ganze dauert pro Seite keine zehn Sekunden und erfordert null Werkzeug.
Achtet darauf, das die 44mm Version ein 20mm Armband benötigt. Ich habe mir das Hyrox Armband mitbestellt. Auf der Seite stand, dass es für die T-Rex 3 Pro geeignet ist. Allerdings fehlte die Info, dass es nur für die 48mm Version geeignet ist. Mit einer Breite von 22mm passt es leider nicht an die kleine Variante.

Die T-Rex 3 Pro beim Badminton, Hyrox und Krafttraining
Wie schlägt sich das gute Stück nun unter Belastung? Wer Badminton spielt, weiß: Das ist kein Ausdauerlauf im gleichen Tempo, sondern eine Aneinanderreihung von explosiven Sprints, abrupten Stopps und harten Schlägen. Wer hier einen rutschenden, klobigen Fremdkörper am Handgelenk trägt, verliert schnell den Spaß. Ich trage ja auch den Helio Strap und habe ihn beim Badminton schon mal mit dem Bizepsband am Oberarm befestigt. Da ist es mir schon passiert, dass das Band runtergerutscht ist. Das ist im Spiel natürlich super nervig. Da müssen Band oder Uhr neutral im Hintergrund bleiben und dürfen nicht stören.
Hier spielt das nachgerüstete Loop-Armband seine vollen Stärken aus: Die Uhr sitzt bombenfest. Da wackelt nichts beim Smash oder bei der schnellen Rückhand. Besonders angenehm finde ich, dass mich die Uhr, trotz ihres robusten Gehäuses, nicht bei extremen Handgelenksbeugungen stört. Die Uhr liefert bereits ein Badminton-Workout, sodass das Tracking auch an die Sportart angepasst ist.
Der Härtetest: Hyrox & Kraftraum
Hyrox-Training steht für Burpees, Sled Push, Wall Balls oder Rudern. Hier braucht man keine filigrane Designer-Uhr, sondern ein Arbeitsgerät, das auch mal einen leichten Schlag verträgt. Das leicht erhöhte Lünettendesign der T-Rex 3 Pro schützt das Display hervorragend, wenn man mal unglücklich an eine Hantel stößt.

Ein bekanntes Problem beim Krafttraining (z.B. bei Liegestützen oder Burpees): Die Uhr drückt sich schmerzhaft in den Handrücken. Hier merkt man auch die T-Rex 3 Pro in der 44mm Variante. Weil ich ja auf das stufenlose Klett-Loop-Band gewechselt bin, schiebe ich die Uhr vor solchen Übungen einfach zwei, drei Zentimeter weiter den Unterarm hoch und fixiere sie dort. Das Tracking läuft ungestört weiter, aber das Handgelenk bleibt komplett frei.
Was mir bei all diesen schweißtreibenden Einheiten am meisten Freude bereitet hat, ist meine bewusste Entscheidung gegen die Benachrichtigungstöne, Anrufe und mehr. Es gibt keine vibrierenden WhatsApp-Nachrichten in der Satzpause, keine Benachrichtigungen über E-Mails, während ich am Schlitten (Sled Push) arbeite. Die Uhr ist komplett stummgeschaltet, trackt im Hintergrund verlässlich meine Leistung, meine Rundenzeiten und den Puls. Erst nach dem Training synchronisiere ich die Daten aufs Smartphone und werfe einen Blick in die App. Das ist für mich echtes, fokussiertes Training ohne Ablenkung.
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