SpyraDash und SpyraFour im Test

Wasserschlacht 2.0: Die neuen Hightech-Wasserpistolen SpyraFour und SpyraDash im Test

Eine Ladung Wasser an heißen Sommertagen sorgt immer für die perfekte Abkühlung. Und wenn das kühle Nass dann noch aus einem echten Hightech-Gadget schießt, steht dem ultimativen Spielspaß nichts mehr im Weg. Wer seine Wasserschlacht  auf das allerhöchste Level heben möchte, kommt an Spyra kaum vorbei.

Schon die Vorgängermodelle haben gezeigt, was im Premium-Segment möglich ist. Nun hat das Team nachgelegt und mir direkt zwei Neuzugänge für einen ausgiebigen Praxis-Test in den Garten geschickt: Das neue Flaggschiff die SpyraFour und ihren kompakten, wendigen Bruder, die SpyraDash.

SpyraFour und SpyraDash im Test

Ob das neue Duo den hohen Erwartungen gerecht wird, was sich unter der Haube getan hat und vor allem welcher der beiden Blaster am Ende besser zu eurem Spielstil passt, erfahrt ihr in diesem Testbericht.


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Wer ist Spyra?

Bevor wir uns die neuen Modelle im Detail ansehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Hersteller. Die Unternehmensgeschichte liest sich wie ein klassisches Start-up-Märchen: Alles begann ganz harmlos bei einem sommerlichen Bootsausflug. Gründer Sebastian suchte nach einer Wasserpistole, die nicht nur müde vor sich hin tröpfelt, sondern echte Power und Präzision liefert. Da der Markt nichts Entsprechendes hergab, nahm er die Entwicklung kurzerhand selbst in die Hand.

SpyraFour und SpyraDash im Test

Der Weg zum Premium-Blaster
Aus der anfänglichen Idee wurde schnell Ernst, und die Chronologie des Unternehmens zeigt, wie rasant sich die Technik entwickelt hat:

2016 – 2017: Die ersten Prototypen entstehen. Die Vision: Ein System, das statt eines simplen, durchgehenden Wasserstrahls exakt gebündelte Wassersalven auf Knopfdruck abfeuert, komplett elektronisch gesteuert.

2018: Eine äußerst erfolgreiche Kickstarter-Kampagne bringt das Projekt ins Rollen und verdeutlicht eindrucksvoll das weltweite Interesse an einem High-End-Update für die klassische Wasserschlacht.

2020: Die SpyraOne geht in Serie, revolutioniert den Markt und etabliert eine völlig neue Geräteklasse.

In den Folgejahren ruhte man sich in München jedoch nicht aus. Mit der SpyraTwo und der SpyraThree folgten konsequente Weiterentwicklungen, die Kritikpunkte der Community ausmerzten und neue Features wie verschiedene Feuermodi brachten.

SpyraFour im Test

Mittlerweile hat sich Spyra vom reinen Wasserpistolen-Hersteller zu einem Anbieter eines kompletten „Wasserschlacht-Ökosystems“ entwickelt. Zum Sortiment gehören heute auch spezielle getönte Schutzbrillen, was angesichts der enormen Schusskraft der Blaster eine absolut sinnvolle Ergänzung ist. Dazu kommen mobile Wasserbehälter (wie die SpyraBase), mit denen das extrem schnelle, elektronische Auto-Reload-System im Garten erst so richtig Spaß macht.

Mit der SpyraFour und der SpyraDash steht nun die neueste Generation bereit. Es wird also Zeit herauszufinden, wie sich die Wasserpistolen in der Praxis machen.

SpyraDash im Test

Ausgepackt: Der erste Eindruck und die Verarbeitung

Wenn man für eine Wasserpistole Preise aufruft, die sich im Bereich hochwertiger Technik-Gadgets bewegen, steigen die Erwartungen an das Unboxing-Erlebnis unweigerlich an. Und hier macht Spyra direkt klar: Wir haben es hier nicht mit wackeligen Plastik-Spielzeugen aus dem Discounter zu tun, sondern mit ernstzunehmender Premium-Hardware. Die Verpackungen sind schlicht und zugleich modern. Sie wecken eher Assoziationen zu Unterhaltungselektronik oder Smart-Home-Komponenten.

SpyraFour und SpyraDash im Test

SpyraFour: Das Flaggschiff

Nimmt man die SpyraFour zum ersten Mal aus dem Karton, fällt sofort die schiere Präsenz auf. Schon ohne Wasserfüllung bringt das Gerät ein ordentliches Eigengewicht auf die Waage. Der verwendete Kunststoff ist massiv, hervorragend entgratet und knarzt an keiner Stelle. Selbst dann nicht, wenn man im Eifer des Gefechts mal richtig fest zupackt.

SpyraFour im Test

Taktisches Design: Die kantige, futuristische Formsprache erinnert stark an Sci-Fi-Blaster und macht optisch sofort klar, wer hier das Sagen im Garten hat.

Taktiles Feedback: Der Abzug ist kein schwammiger Plastikhebel, sondern bietet einen satten, spürbaren Druckpunkt, der an gute Gaming-Controller erinnert.

Technik im Blick: Das integrierte Display auf der Oberseite, das Auskunft über Tankfüllung und den Akkustand gibt, ist nahtlos in das Gehäuse eingelassen, hell und auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar.

SpyraFour im Test

SpyraDash: Der wendige Sprinter

Ganz anders präsentiert sich das Auspack-Erlebnis bei der SpyraDash. Im direkten Vergleich zum großen Bruder ist sie deutlich kompakter und spürbar leichter konzipiert. Sie kommt auch komplett ohne Elektronik aus. Wer nun befürchtet, dass das geringere Gewicht zulasten der Verarbeitungsqualität geht, wird nach den ersten Sekunden beruhigt.

SpyraDash im Test

Fokus auf Ergonomie: Die Dash liegt hervorragend in der Hand und ist perfekt ausbalanciert. Das macht sie zur idealen Wahl für schnelle Sprints, plötzliche Richtungswechsel und ausdauernde Action.

Gute Materialqualität: Auch hier setzt der Hersteller auf widerstandsfähigen Kunststoff und ein makelloses Finish ohne unsaubere Kanten.

Reduziert auf das Wesentliche: Auf ein digitales Display muss man bei der Dash zwar verzichten, dafür punktet sie mit einem minimalistischen, aber sehr effektiven Design, das genau zum „Run & Gun“-Charakter des Modells passt.

SpyraDash im Test

Mein erstes Fazit zur Hardware:

Beide Blaster spielen verarbeitungstechnisch in der absoluten Oberliga und werden dem Premium-Anspruch gerecht. Während sich die SpyraFour wie ein massives, kompromissloses Technik-Werkzeug anfühlt, besticht die SpyraDash durch ihre leichtfüßige und auf Agilität getrimmte Bauweise. Bei beiden Modellen stimmen die Spaltmaße, die Griffe sind rutschfest. Man hat sofort das beruhigende Gefühl, langlebige Gadgets in den Händen zu halten. Die Wasserpistolen sollten schließlich auch einen rauen Sommer-Einsatz unbeschadet überstehen. Die SpyraDash funktioniert auch wunderbar in Kinderhänden. Die SpyraFour ist schon etwas schwerer. So ab 11 – 12 Jahren ist es kein Problem, darunter ist das Modell aber etwas zu schwer.

Spyra Display

Hightech im Wassertank: Die Technik hinter den Spyra-Modellen

Das Herzstück ist die patentierte SpyraBlast-Technologie. Statt eines dünnen Rinnsals feuert das System exakt bemessene „Wasser-Geschoße“ ab. Das sorgt nicht nur für eine höhere Reichweite, sondern auch für eine Treffergenauigkeit, die man sonst eher von Paintball-Markierern kennt.

Besonders beeindruckend ist die integrierte, elektronische Pumpe. Das mühsame manuelle Aufpumpen, das wir noch aus den 90ern kennen, gehört bei der SpyraFour der Vergangenheit an. Sobald die Mündung ins Wasser getaucht wird, zieht das System das Wasser automatisch ein und baut den nötigen Druck für die nächsten Salven auf.

SpyraDash im Test

SpyraFour: Das Kraftpaket mit Einzelfeuer und Burst-Modus

Die SpyraFour ist die konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Spitzenmodelle und bringt eine Flexibilität ins Spiel, die taktische Tiefe in die Wasserschlacht bringt. Hier sieht man auf dem Tactical Display jederzeit, wie viele Schüsse noch im Tank sind und wie es um die Batterie steht. Das ist ein Feature, das ich bei Gadgets dieser Preisklasse absolut erwarte.

SpyraFour im Test

Vier Feuermodi: Der Name ist Programm. Die SpyraFour bietet verschiedene Modi, darunter den neuen League Mode. Hier ist die Schussrate begrenzt, was das Spiel strategischer macht, also perfekt für organisierte Matches.

Burst-Modus: Wer maximale Dominanz will, nutzt den Burst-Modus, der drei Wasser-Pulse in extrem kurzer Folge abfeuert. Das sorgt für ordentlich „Impact“ beim Gegenüber.

PowerShot: Hält man den Abzug gedrückt, lädt die SpyraFour einen besonders kräftigen Schuss auf, der in Sachen Reichweite und Trefferbild das Maximum herausholt.

SpyraFour im Test

Man merkt dem Modell an, dass Spyra viel Feinarbeit in die Abdichtung der Elektronik gesteckt hat. Während man bei Billigimporten oft Angst um die Batteriekontakte haben muss, wirkt hier alles wie aus einem Guss. Die Ladebuchsen (USB-C) sind robust geschützt. Das ist ein Muss, wenn es feuchtfröhlich zur Sache geht.

SpyraFour im Test

SpyraDash: Kompakt, leicht und blitzschnell

Die SpyraFour verzichtet bewusst auf das digitale Display und auf die Elektronik. Sie ist eine manuelle Wasserpistole und verzichtet daher auch auf einige der komplexeren Modi.

Keine elektrische Unterstützung: Die Dash pumpt leider nicht elektrisch, ist aber so konstruiert, dass sie mit einem Pumpmechanismus manuell gefüllt werden kann.

Ergonomie-Wunder: Durch das geringere Gewicht ist sie die ideale Wahl für jüngere Spieler oder für jene, die sich in der Wasserschlacht viel bewegen und schnell die Position wechseln müssen.

Ab in die Praxis: Die Wasserschlacht im Härtetest

Ab in den Garten, die Tanks gefüllt und das System unter Druck gesetzt. Im direkten Duell „SpyraFour gegen SpyraDash“ zeigen sich schnell die unterschiedlichen Charakteristiken der beiden Blaster.

SpyraDash im Test

Reichweite und Treffsicherheit im Vergleich

Wenn man zum ersten Mal den Abzug der SpyraFour betätigt, ist man unweigerlich beeindruckt. Der gebündelte Wasser-Puls schießt mit einem satten, fast schon mechanischen „Klack“ aus dem Lauf. Auf Distanzen von bis zu 10 Metern trifft man sein Ziel nahezu punktgenau. Wer den Abzug gedrückt hält und den PowerShot auflädt (erkennbar am Balken auf dem Tactical Display), schickt das kühle Nass sogar bis zu 15 Meter weit. Die SpyraFour ist in der Wasserschlacht definitiv ein Vorteil.

Die SpyraDash hat hier konstruktionsbedingt das Nachsehen. Die Reichweite ist geringer (effektiv ca. 8 bis 10 Meter) und der Strahl streut minimal früher. Doch das ist kein echter Nachteil, denn ihre Stärke liegt im Nahkampf. Durch das leichte Gewicht kann man aus der Bewegung heraus extrem präzise triggern und den Gegner mit schnellen, unerwarteten Salven überraschen.

SpyraFour im Detailtest

Auto-Reload: Wie gut funktioniert das elektronische Nachladen?

Das elektronische Nachladen ist und bleibt das absolute Killer-Feature der Spyra-Modelle. Lauf ins Wasser tauchen (am besten in eine bereitgestellte SpyraBase oder einen Eimer), den Hebel nach vorne drücken und die integrierte Pumpe erledigt den Rest. Bei der SpyraFour geht das automatisch. Das System baut den massiven Druck für die nächsten rund 28 Einzelschüsse. Ein nettes Detail: Das Display zeigt den Füllstand in Prozent an.

Die SpyraDash ist hier das reinste Speed-Monster. Der kleinere Tank ist in wenigen Sekunden vollgesaugt, allerdings manuell per Pump-Mechanismus. Angezeigt wird der Füllstand hier manuell mit einem Sichtfenster.

SpyraDash

Akkulaufzeit und Tankvolumen: Wer macht zuerst schlapp?

In Sachen Ausdauer schenken sich beide Modelle wenig, was den Tank angeht. Die SpyraFour wird per USB-C geladen. Eine volle Ladung reichte in unserem Test problemlos für einen kompletten Nachmittag intensiver Dauer-Action. 2500 Schuss sind für eine Ladung angegeben. Wer nicht gerade pausenlos im Burst-Modus triggert, wird den Akku an einem Tag kaum in die Knie zwingen.

Beim Tankvolumen gibt die SpyraFour den Ton an. Sie speichert genug Wasser für längere Vorstöße. Die Dash ist schneller leer, zwingt den Nutzer also, in der Nähe der Wasserstation zu bleiben. Da die SpyraFour allerdings schneller Schüsse abgegeben kann, neigt man dazu einfach auf Durchzug zu stellen. Dann ist der Wassertank leider auch schneller leer, als man denkt.

SpyraFour vs. SpyraDash: Welches Modell passt zu wem?

Die Entscheidung zwischen diesen beiden Modellen ist weniger eine Frage der Qualität, sondern vielmehr des persönlichen Spielstils.

Die SpyraFour richtet sich klar an erwachsene Technik-Enthusiasten und „Wasserschlacht-Taktiker“. Wer aus der Deckung heraus agiert, gezielte Treffer über große Distanzen setzen will und auf technische Spielereien wie ein Display und verschiedene Schuss-Modi steht, bekommt hier das absolute Premium-Paket. Dazu funktioniert dieses Modell rein elektrisch, hat einen Akku und muss geladen werden.

Die Wasserschlacht mit Spyra

Die SpyraDash ist hingegen der perfekte Blaster für alle, die in Bewegung bleiben wollen. Ihr leichtes Handling macht sie zur idealen Wahl für hitzige „Run & Gun“-Gefechte, Sprints durch den Garten und auch für jüngere Mitspieler, denen die SpyraFour schlichtweg zu schwer auf Dauer wird. Dazu ist dies ein rein manuelles Modell was ohne Akku auskommt.

Mein Fazit: Lohnt sich das teure Sommer-Upgrade?

Sind wir ehrlich: Wir reden hier von Wasserpistolen, die preislich in Regionen wildern, in denen man sonst solide Smart-Home-Komponenten oder ordentliche Kopfhörer kauft. Wer nur einmal im Jahr am Baggersee ein paar Tropfen Wasser verteilen will, für den ist Spyra definitiv „Overkill“.

Wer Technik jedoch liebt, Wert auf hervorragende Verarbeitung legt und die sommerliche Wasserschlacht kompromisslos auf das höchste Level heben möchte, wird den Kauf keine Sekunde bereuen. Das haptische Feedback der Wasser-Pulse, das geniale elektronische Nachladen und die schiere Verarbeitungsqualität machen einfach unfassbar viel Spaß.

Wer das ultimative Flaggschiff mit allen Schikanen sucht, greift zur SpyraFour. Wer es kompakter, sportlicher (und etwas budgetfreundlicher) mag, wird mit der SpyraDash sein absolutes Traum-Gadget für den Sommer finden.

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