homee – eine Schaltzentrale im Smart Home

Aus Stuttgart stammt die Smart Home Zentrale, die sich schnell und einfach modularer erweitern lässt. Homee ist eine Haussteuerung die verschiedene Funktechnologien mit einander verbindet und so ein übergreifendes Netzwerk aus verschiedensten Geräten steuern kann. Das klappt nicht nur per App, sondern auch über verschiedene Sprachassistenten.

Das Unternehmen Codeatelier aus Stuttgart arbeitet bereits seit 2012 für Kunden aus aller Welt. Das Team rund um Gründer Waldemar Wunder entwickelt intelligente Produkte, wie die Smart Home Lösung homee. Seit 5 Jahren ist homee am Markt und wurde stetig weiterentwickelt. Doch was ist homee überhaupt?

homee vernetzt alle Smart Home Geräte miteinander

homee möchte die Kommunikation im Smart Home vereinfachen. Mit aktuell vier Modulen verbindet das System die Funktechnologien WLAN, Z-Wave, EnOcean und ZigBee. Grundlage des Systems ist der sogenannte Brain Cube. Es ist im Grunde die homee Zentrale die mit weiteren Bausteinen erweitert werden kann. Für jede Funktechnologie gibt es ein Baustein mit den gleichen Abmessungen des Brain Cube. Auf der oberen Seite ist eine erhabene Wolke angebracht auf die der nächste Baustein einfach daraufgestellt werden kann. Die Fläche ist magnetisch, sodass das neue Modell sicher sitzt. Baustein für Baustein wird so die Funktionalität der homee Lösung erweitert. Wer im ersten Schritt mit dem Brain Cube lediglich Geräte über das WLAN steuert kann Osram Lightify Lampen oder Philips Hue ganz einfach in seine Steuerung aufnehmen in dem der ZigBee Cube aufgesteckt wird. Das System ist sehr einfach und wird mit einem Smartphone gesteuert. Die Nutzung unterschiedlicher Apps entfällt zukünftig, da homee sich als Zentrale für alle Smart Home Geräte versteht.

Die Einrichtung ist einfach und schnell erledigt. Der Brain Cube wird per USB-Kabel mit Strom verbunden und baut ein eigenes WLAN auf. Über dieses Netzwerk kann die Konfiguration in wenigen Schritten erfolgen. Die homee App nimmt den User an die Hand und unterstützt bei der Konfiguration. Es hat wenige Minuten gedauert, bis das Geräte in unserem WLAN zur Verfügung stand und die ersten Osram Lampen sowie die Netatmo Wetterstation eingerichtet waren.

Die Vielfalt der unterschiedlichen Geräte die sich hier kombinieren lassen, ermöglichen natürlich auch neue Szenarien. So kann der Regenmesser der Netatmo Wetterstation dem homee Regen melden und die Markise einfahren. Wenn die Temperaturen steigen, werden die Jalousien runtergefahren um das Haus nicht zu erwärmen. Meldet der Hue Bewegungsmelder wenig Lichtintensität, wird die Lichtfarbe im Haus angepasst. Das sind Lösungen die sich dank homee über Geräte verschiedener Hersteller kombinieren lassen. Man muss sich dadurch nicht mehr auf Insellösungen verlassen.

Welche Bausteine und Module gibt es?

homee Brain Cube

Der Brain Cube ist als Zentrale zu verstehen. Ohne den Brain Cube gibt es keine homee Lösung. Es ist die zentrale Steuereinheit und Basis für weitere Module.

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homee ZigBee Cube

ZigBee ist ein Funkstandard der vielen Nutzer schon einmal in Verbindung mit Lichtlösungen aufgefallen ist. Mit diesem Baustein lassen sich alle Produkte steuern, die über ZigBee funken. Dazu gehören beispielsweise die Produkte der Philips Hue Serie, Osram Lightify oder auch die IKEA Tradfri Lösungen.

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homee EnOcean Cube

Mit dieser Erweiterung lassen sich Produkte nutzen, die den EnOcean Standard verwenden. Es ist ein Standard für batterielose Funksensorik. Sensoren und Schalter arbeiten überwiegend batterielos. Es wird beispielsweise mit Piezoelektrizität gearbeitet. Hue Anwender dürften ggf. den Gira EnOcean Schalter kennen, der ja in einigen Installationen umgebaut wird.

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homee Z-Wave Cube

Z-Wave ist ein drahtloser Funkstandard, der für die drahtlose Heimkommunikation entwickelt wurde. Über 600 Hersteller gehören der Z-Wave Alliance an und bieten zahlreiche Lösungen. Mit dem homee Z-Wave Cube können diese Geräte über homee gesteuert werden.

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Schritt für Schritt lassen sich somit Funkstandards im homee System ergänzen. Man hat nun die Wahl und kann sich einzelne Geräte in Bezug auf die Anschaffungskosten noch einmal anschauen. Es muss nicht unbedingt die Lampe von Philips Hue sein. Auch die günstige IKEA Lampe lässt sich mit homee intelligent nutzen. Die Anzahl der Geräte und vielfältigen Möglichkeiten werden dadurch noch größer.

Dienste und Funktionen im homee System

homee lässt sich mittlerweile auch mit den gängigen Assistenten per Sprache steuern. Amazon Alexa lässt flexible Sprachbefehle zu und auch Google Home lässt sich einbinden. Die Integration in HomeKit steht kurz bevor und befindet sich zur Zeit im Beta-Test. Dann wird auch die Steuerung per Siri möglich sein. HomeKit Nutzer werden sich freuen, denn homee wird inkl. aller Geräte auch über HomeKit steuerbar sein. Dank homee lassen sich dann auch Geräte per HomeKit steuern, die eigentlich keine HomeKit Unterstützung liefern. Wird sind gespannt wie sich das in der Praxis bewährt.

Geräte sind schnell und einfach hinzugefügt und in Gruppen verteilt. Dazu klickt man einfach im Bereich Geräte auf das Plus und wählt den Funkstandard aus. Dann erscheint eine Auswahl der Geräte. Im WLAN Bereich sind das z. B. AVM Smart Home oder Netatmo. Im Bereich ZigBee kommen verschiedene Belkin Lampen, IKEA, Osram, Hue, etc. Ist das Gerät ausgewählt kommt eine kurze Erkennungsphase und das Gerät kann mit homee gesteuert werden. Mit Hilfe der Gruppen können z. B. Räume eingerichtet oder Geräte kombiniert werden.Dank der „Homeegramme“ definieren sich Abläufe oder Regeln im Nu. Mit Hilfe eines Auslösers, einer Bedingung und einer Aktion automatisiert man verschiedene Dinge. Als Auslöser und Bedingung dienen Zeit, Gerät, Wetter, Sonnenstand und einiges mehr. Wer beispielsweise beim Herunterfahren der Leinwand das Licht dimmen möchte, kann dies über Homeegramme regeln. Ebenso fahren bei Sonneneinstrahlung die Rollos runter oder das Licht schaltet sich zu einer gewissen Uhrzeit ein.

Wenn man sich mit dem Thema Smart Home bereits auskennt, ist die Nutzung der App ein Kinderspiel. Aber auch Einsteiger sollten nach ein wenig „ausprobieren“ schnell zum Ziel kommen. Die App ist gut gemacht, einfach verständlich und wird vor allem regelmäßig weiterentwickelt.

Bereits seit 2014 bietet Codeatelier die einzelnen Module Module an. Der Einstiegspreis für den homee Brain Cube liegt bei 129,00 Euro. Die zusätzlichen Module werden für 99,00 Euro angeboten. Es gibt allerdings auch verschiedene Bundle-Angebote zu attraktiven Preisen.

Weitere Details zu homee gibt es direkt beim Hersteller unter https://hom.ee/. Klickt mal rein.

Foto: homee

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