NVIDIA stellt neue Quadro GPUs mit Fermi-Architektur vor

NVIDIA stellt im Rahmen der SIGGRAPH neue Quadro GPUs vor, die auf der Architektur Fermi basieren. Es sind die ersten GPUs, die sowohl ECC und Double-Precision-Gleitkommazahl-Berechnungen als auch massiv-gesteigertes geometrisches Processing bieten.

Die NVIDIA Quadro Plex 7000 und die Quadro 6000, Quadro 5000 und Quadro 4000 GPUs basieren auf NVIDIAs Scalable Geometry Engines und nutzen die Vorteile von NVIDIAs Application Acceleration Engines (AXE). Dadurch ist es möglich, eine optimale Performance bei Applikationen in den Bereichen CAD, DCC und Visualisierung sicherzustellen. Mit einem Wert von 1,3 Milliarden „Dreiecken pro Sekunde“ bei der Raw-Performance bietet zum Beispiel die Quadro 6000 Anwendern die Möglichkeit, mit Modellen und Szenen zu arbeiten, die fünfmal komplexer sind als jemals zuvor (1). Insgesamt haben die neuen Quadro GPUs eine bis zu fünffach bessere Performance bei 3D-Applikationen und eine bis zu achtfach bessere bei Computer-Simulationen (2).

„Seit einem Jahrzehnt ist die Quadro GPU erste Wahl für Anwender im professionellen Umfeld. Zudem stellen wir Engines wie AXE bereit, damit Anwendungen der nächsten Generation entwickelt werden können“, betont Jeff Brown, General Manager der Professional Solutions Group bei NVIDIA. „Die Kombination dieser Technologien und Features mit unserer Fermi-Architektur haben zur aktuellen Quadro-Familie geführt, die einen neuen Maßstab im Markt setzt.“

Durch die Integration von High-Performance- und Visualisierungs-Features ist die neue Quadro GPU die weltweit erste professionelle Lösung mit Error-Correction-Codes (ECC)-Speicher und schneller IEEE-Double-Precision-Gleitkommazahl-Performance. Dies ist erforderlich für Applikationen, bei denen es auf größte Detailgenauigkeit ankommt: zum Beispiel in der medizinischen Bildgebung oder der Strömungsdynamik.

Die neuen Quadro GPUs basieren auf Industriestandards wie OpenGL 4.1, DirectX 11, DirectCompute oder OpenCL. Mit den GPUs sind auch NVIDIA-eigene Technologien wie die Application Acceleration Engines (AXE) oder die CUDA-Programmierumgebung nutzbar. Damit können Software-Applikationen der nächsten Generation entwickelt werden, bei denen rechenintensive Aufgaben zu bewältigen sind. Zu diesen Aufgaben gehören zum Beispiel Raytracing, die Physiksimulation und Real-Time-Videoeffekte.