IFA: Bowers & Wilkins präsentiert erstmals In-Ear-Kopfhörer C5 zur IFA

Der britische Entwickler von High-End-Lautsprechertechnologien Bowers & Wilkins präsentiert zur IFA 2011 erstmals einen geräuschabschirmenden In-Ear-Kopfhörer. Wer dachte, das In-Ear-Konzept sei ausgereift, den wird der C5 in Hochglanz-Schwarz positiv überraschen: Zur Verbesserung von Klang und Tragekomfort entwickelten die Audio-Experten von Bowers & Wilkins gleich drei spezielle In-Ear-Technologien.

Mikroporöser Filter für ein offenes, luftiges und reines Klangerlebnis
Der eigens entwickelte Micro-Porous-Filter, der für die Kugeloptik am Ende des C5 verantwortlich ist, übernimmt die Funktion der vielbeachteten Nautilus-Röhre im High-End-Lautsprecherbau von Bowers & Wilkins: Die unregelmäßige Oberfläche des mikroporösen Metallfilters schluckt die für das Klangempfinden schädlichen Resonanzen, die ansonsten durch die Reflektion von Schallwellen im Gehäuseinneren entstehen würden. Kleinste Löcher in den Poren sorgen zudem für eine Ventilation zwischen dem Gehäuseinneren und der Umgebung. Der Effekt ist ähnlich einer Bassreflexöffnung und verleiht dem C5 eine besonders kraftvolle und dynamische Bassperformance. Herkömmliche, vollständig geschlossene In-Ears können das unangenehme Gefühl der akustischen Isolation hervorrufen, bis hin zur Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns bei entsprechend empfindlichen Nutzern. Nicht so beim C5: Der innovative Micro-Porous-Filter des C5 sorgt erstmals für ein unbeschwertes In-Ear-Gefühl sowie ein weiträumig offenes und kraftvoll detailreiches Klangbild.

Bei den Gehäusen der C5-Ear-Plugs setzen die B&W-Audio-Experten auf solides Aluminium und bei der Konstruktion der innenliegenden Schallführung mittels der speziell entwickelten Tungsten-Sound-Tube auf Wolfram. Dank seiner hohen Masse gerät Wolfram, das eine ähnlich hohe Dichte wie Gold aufweist, kaum in Schwingungen und präsentiert sich daher besonders resonanzarm – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum perfekten In-Ear-Klang. Das Resultat von soviel Technologie ist ein ungemein reines und natürliches Klangbild.

Perfekter Halt dank Secure-Loop-Design
Ein großes Manko von In-Ear-Kopfhörern war bislang der zu lockere Sitz. Gerade beim Joggen oder bei anderen sportlichen Aktivitäten rutschten In-Ears konstruktionsbedingt vielen Musikfans nach und nach aus den Ohren heraus. Anders beim B&W-In-Ear: Durch die Kombination von zwei neuen Technologien bietet der C5 den wohl sichersten und bequemsten Halt aller kabelbasierten In-Ears. Optisch fällt gleich der ungewöhnliche Kabelausgang auf, der nicht etwa am Ende, sondern mittig am Chassis angebracht ist. Das biegsame, aber relativ steife Kabel führt in einem Bogen zurück zu einer Kabelführung an der gegenüberliegenden Gehäuseseite und bildet somit eine verstellbare Öse. Der Clou dieses von Bowers & Wilkins „Secure-Loop-Design“ getauften Konzepts: Anstatt das Kabel wie üblich hinter dem Ohr entlang zu führen, fixiert der Nutzer den C5 durch Verstellen der Kabelöse in der Ohrmuschel selbst, was zu einem unvergleichlich komfortablen und stabilen Sitz führt. Außerdem wird der C5 so stets in der akustisch optimalen Position gehalten.

Optimaler Sitz im Ohr dank Tungsten-Balanced-Design
Die zweite Technologie bedient sich eines ähnlichen Kniffs wie die Formel-1-Rennställe bei der Gewichtsoptimierung. Vettel & Co bringen den Ballast, den sie zur Erreichung des vorgeschriebenen Mindestgewichts in ihren Rennwagen verbauen müssen, in Form von schweren, flachen und zugleich exakt positionierbaren Wolframplatten an. So können die Renningenieure den Schwerpunkt und die Balance ihrer Boliden optimal einstellen. Auch beim patentierten Tungsten-Balanced-Design von Bowers & Willkins ist Wolfram das präferierte Ausgangsmaterial. Die Idee der Audio-Ingenieure: Mittels seiner Tungsten-Sound-Tube konnte der C5 leicht kopflastig austariert werden, um so den Schwerpunkt tiefer ins Ohrinnere zu verlagern als bei herkömmlichen In-Ears. Den erzielten Effekt werden gerade Sportler, allen voran Jogger, zu schätzen wissen: Denn in der Bewegung und selbst bei Erschütterungen hält der C5 perfekt seine Position und rutscht nicht aus dem Ohr.

Grundsätzlich ist der C5 für alle Abspielgeräte mit entsprechendem 3,5mm-Klinkenanschluss prädestiniert. Doch wie bereits der mobile HiFi-Kopfhörer P5 von B&W, der im August von der EISA zu Europas bestem Kopfhörer 2011 gewählt wurde, passt sich der C5 vor allem auch perfekt in die smarte Apple-Welt ein. So lassen sich mit der Fernbedienung am speziellen MFI-(Made-for-iPod) Anschlusskabel die Grundfunktionen der jüngsten Modellgenerationen von Apple iPod, iPhone und iPad ganz bequem fernsteuern. Und mit letzteren ermöglicht der C5 – dank integriertem Mikrofon – sogar das Führen von Telefonaten. Nimmt der Nutzer einen eingehenden Anruf per Fernbedienung entgegen, wird die Musik automatisch aus- und nach Gesprächsbeendigung behutsam wieder eingeblendet. Das iPhone kann vor, während und nach dem Gespräch ganz bequem in der Tasche bleiben.

Kompatibilität, Preise und Verfügbarkeit
Der C5 ist kompatibel mit allen Abspielgeräten mit Klinkenausgang. Die Headset- bzw. Steuerungsfunktionen des C5 MFI-Kabels sind kompatibel mit iPad, iPhone (3GS, 4), iPod touch (4., 3. und 2. Generation), iPod nano (6., 5. und 4. Generation), iPod shuffle (4. und 3. Generation) und iPod classic. Im Lieferumfang sind zudem ein gepolstertes Aufbewahrungsetui und zusätzliche Ohradapter-Sets in den Größen S, M und L enthalten.

Der C5 ist ab sofort in Hochglanz-Schwarz zu einem UVP von 179 Euro im autorisierten B&W-Fachhandel, bei Gravis und im Apple-Online-Store sowie unter www.amazon.de erhältlich.