Poison Cyanit

Poison Cyanit – ein Cyclocrosser aus Deutschland

Seit ich in Münster wohne, habe ich das Radfahren wieder für mich entdeckt. Den Ausschlag hat eigentlich der Diebstahl meines Rads am Bahnhof gegeben. Auf der Suche nach einem neuen Rad ist einige Zeit für die Recherche aufgewendet worden. Ein sportliches Straßenrad wurde angeschafft. Durch den Spaß am Radfahren wurde der Arbeitgeber motiviert den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben ein Fahrrad als Dienstrad anzuschaffen. Und so wurde der Weg zum zweiten Fahrrad beschritten.

Die Problemstellung war einfach. Es sollte wieder ein Stahlrahmen werden und ein alltagstaugliches Rennrad für Straße und Waldweg sein. Ein Cyclocrosser fiel in die engere Wahl. Im Vordergrund stand die individuelle Konfiguration, die Auswahl der Farbe und Ausstattung. Fündig wurde ich in Nickenich. Hier ist die Poison Bikes GmbH ansässig.

Unikate aus Nickenich – Poison Bikes

Hans Werner Theisen und sein Team verkaufen Unikate im Direktvertrieb. In Nickenich steht die Fertigungshalle. Dort wird auch ein Concept Store betrieben in dem man die Räder testen kann. Hier berät das Poison-Team umfassend und hilft dabei ein neues Rad auszuwählen. Die Räder lassen sich auch online konfigurieren und auf der Webseite des Unternehmens bestellen. Da hier ausschließlich im Direktvertrieb gearbeitet wird, ist das Preis-/Leistungsverhältnis gut – und die Räder sind „Made in Germany“.

Bei meinem Besuch vor Ort hat mir Herr Theisen das Unternehmen gezeigt. Die Fertigung, das Lager mit zahlreichen verschiedenen Bauteilen und auch die große Lackiererei zeigen, dass man sich hier mit Rädern auskennt. Alle Räder werden vor Ort von den Mitarbeitern lackiert, aufgebaut und schließlich dem Kunden übergeben. Selbst die Laufräder kommen aus einer eigens dafür angeschafften Maschine. Und da der Kunde sein Rad individuell bestellen kann, sorgt eine eigene Abteilung dafür, dass Dekore und sogar Namensschriftzüge ordnungsgemäß auf den Rahmen kommen.

Poison Cyanit – Cyclocrosser mit Stahlrahmen

Die Auswahl eines passenden Cyclocrossers war nicht einfach. Schließlich gibt es die unterschiedlichen Räder jeweils mit Alu-, Carbon- oder Stahlrahmen. Dazu sind sie in unterschiedlichen Konfigurationen im Shop zu finden. Es gibt natürlich auch Rennräder, Mountainbikes, Pedelecs oder Fixies. Im Shop selbst ist ein Serienrad zu finden, welches sich weiter konfigurieren lässt. Ich habe mich für das Modell Cyanit  entschieden. Es ist mit einem SRAM Rival 1×11 Schaltwerk ausgestattet und kommt mit Scheibenbremsen. Neben Rahmengröße, Farbe und Dekore lässt sich jetzt noch Einfluss auf Reifen, Vorbau, Sattel und Sattelstütze nehmen. Aber auch Lenker, Bremssystem und Pedale kann konfiguriert werden. Wer eigene Teile einbringen möchte, findet hierzu auch eine Möglichkeit.

Nach reiflicher Überlegung wurde das Rad in himmelblauer Farbe, mit goldenen Naben und einem Mavic 819 Laufradsatz bestellt. Die Lieferzeit von etwa 4 Wochen wurde eingehalten und ein sehr großes Paket kam per Spedition von Nickenich nach Münster. Die Verpackung war einwandfrei. Das Rad wurde vorbildlich verpackt und aufgebaut geliefert. Lediglich der Sattel musste auf die richtige Größe und der Lenker gerade gestellt werden. Nach wenigen Minuten war das Rad einsatzbereit.

Service – auch nach dem Kauf

Auch nach dem Kauf wird man bei Poison nicht im Stich gelassen. Bei einem Besuch vor Ort habe ich angesprochen, dass ich mit dem gewählten Sattel nicht zufrieden bin. Herr Theisen hat direkt einen Tausch angeboten und zudem auf die Servicepartner vor Ort hingewiesen. In Münster sorgt das Unternehmen Cesur dafür, dass Poison-Fahrer lange Spaß mit ihrem Rad haben.

Und so hat sich nach den ersten Fahrten auch bei mir das Fahrrad „gesetzt“ und musste neu eingestellt werden. Ein kurzer Besuch bei Cesur reichte aus um wieder mit Schwung in die Pedale zu treten. Wer wissen möchte, ob auch in seinem Ort ein Servicepartner bereitsteht, findet hier alle Informationen: http://www.poison-bikes.de/poison/Service/

Fahrradkauf – auch online eine gute Wahl

Ich muss gestehen, dass ich leichte Bedenken hatte ein Rad in einem Online-Shop zu kaufen. Die Poison Bikes GmbH unterstützt hier allerdings bestmöglich und hilft bei der Auswahl der richtigen Rahmengröße und liefert zahlreiche Informationen zu den eigenen Rädern. Der Versand läuft einwandfrei und das Rad kommt gut montiert an, sodass direkt losgeradelt werden kann. Und da bei Handarbeit auch immer mal etwas kaputt gehen kann, ist der Service nach dem Kauf wichtig. Hier ist Poison nicht nur durch ein Servicenetzwerk gut aufgestellt. Wer Lust auf ein tolles Rad zu guten Konditionen hat, sollte mal unter http://www.poison-bikes.de/ reinschauen.

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