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23. Jun. 2009

Peter Richter, Moderator, staunte nicht schlecht, als er erfahren musste, dass die Garantie für sein nagelneues iPhone erloschen war. Begründung des Service-Mitarbeiters von Apple: Feuchtigkeitsschaden! Einer der beiden Feuchtigkeitsindikatoren sei rot verfärbt, somit sei die Garantie erloschen und die kostenlose Reparatur des schönen Mobiltelefons nicht möglich. Dabei war sein Handy nie ins Wasser gefallen oder nass geworden. Schnell schloss der erfahrene IT-Moderator darauf, die Feuchtigkeitsindikatoren im iPhone würden sich auch durch normale Einflüsse wie Luftfeuchtigkeit, Atem oder Schwitzen verfärben. Dagegen gibt es jetzt einen kleinen Stöpsel für nur 1,90 EUR bei iPhoneScout.de, der den Sensor schützt und dem unangenehmen Garantieverlust vorbeugt.

Dieser kleine Stöpsel verschließt die Headset-Öffnung des iPhones, wenn kein Headset benutzt wird. “So kann kein Staub oder keine Flüssigkeit eindringen.
Was viele nicht wissen: Das iPhone hat einen Feuchtigkeitsindikator. Dieser färbt sich rot, sobald Regen Schweiß oder andere Flüssigkeiten in die Öffnung gelangen. Die Garantie des iPhones ist dann erloschen. Gleichzeitg können Sie mit der kleinen Nadel die Sim-Karte entfernen”, erklärt die Expertin Karen Becker, Geschäftsführerin beim Stöpsel-Hersteller “invisibleSHIELD Germany GmbH”.

Was ist passiert: Peter Richter ist stolzer Besitzer eines Apple iPhone 3G.
Sechs Monate lang funktioniert alles, alle Updates sind installiert. Peter Richter ist glücklich mit seinem kleinen Spielkameraden. Doch dann: Ausfall der GPS-Funktion, die eine ungefähre Standortbestimmung über den Mobilfunk ermöglicht. Über Lan-Netze ist die Ortsbestimmung möglich (ca. 1 km Umkreis), aber das GPS-Singnal (angezeigt durch einen blauen Punkt) fehlt und damit die genaue Bestimmung.

Also: Anruf beim Apple Support Center, das Peter Richter empfiehlt das “Gerät wiederherzustellen”, dabei werden alle Daten gelöscht! Auch der empfohlene Wechsel der Sim-Karte brachte keinen Erfolg. Nach dem mittlerweile vierten Telefonat mit dem Support Center kommt die Aussage, Herr Richter wohne ja in Goch, einem ländlichen Gebiet, da sei der Satelliten-Empfang eben schwach.

Herr Richter bleibt hartnäckig und läßt sich mit dem Vorgesetzten verbinden, schickt anschließend sein Gerät ein. Drei Tage später kommt sein iPhone unrepariert zurück mit dem Vermerk: “Die Feuchtigkeitsindikatoren im Dockanschluss sind verfärbt und zeigen einen Wasserschaden – KEINE GARANTIE MEHR.” Und dies obwohl er sein iPhone nie ins Wasser oder ähnliches fallen gelassen hat oder nie damit offen durch Regen gelaufen ist. Das würde er seinem kleinen Spielkameraden nicht zumuten. Mehrere Anrufe beim Support von Apple ergeben: “Sobald einer der beiden Feuchtigkeitsindikatoren rot verfärbt ist, erlischt die Garantie, unabhängig, ob der Funktionsverlust durch Wasser entstanden ist.”

Die Indikatoren liegen im offenen Bereich des iPhones. Was ist mit Schweiß beim Sport, Kondenswasser durch Temperaturunterschiede durch die Klimaanlage im Auto? Es gibt sogar eine Software im Apple-Store, bei der man ins Mikrofon pusten muss, um einen Art Flöte zu spielen. Was passiert dann mit dem Indikator durch die Feuchtigkeit im Atem? Da hilft nur der Stöpsel von ivisibleSHIELD!

“Apple müsste mich beim Kauf des iPhones darauf hinweisen, dass es nicht wie jedes Handy genutzt werden kann, da sonst die Garantie erlischt”, meint Peter Richter, der sein iPhone immer noch liebt. Aber die Aussage des Apple-Supports ist: “Es müssen größere Mengen Wasser über das Gerät laufen, damit die Indikatoren sich verfärben.” “Bei mir funktioniert nur die GPS-Funktion nicht mehr. Bei größeren Mengen Wasser im Handy sind doch ganz andere Schäden zu erwarten, oder?”, meint Peter Richter.

Nach mehren langen Telefonaten mit dem Apple Support bekommt er von der nur englisch sprechenden Chefin des Supports, die in Irland sitzt, ein Beweisfoto über seinen rot gefärbten Indikator. Welcher Käufer des iPhones kennt überhaupt diese Indikatoren und prüft vor dem Kauf, ob der Indikator nicht schon verfärbt ist? Ein Indikator liegt übrigens offen am Boden im Kopfhörer-Anschluss, aber da kommt jetzt der Stöpsel drauf.

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